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Samstag, 19. September 2026

Alcyon Pleyaden 175: Turiner Papyrus, Shemsu Hor, Götter Ptah, Thoth, Maat, Hathortanz, Heb-Sed-Fest

 In dieser fünften Dokumentation über das alte Ägypten werden wir uns eingehender mit der Geschichte und den vorpharaonischen Ursprüngen dieser wunderbaren und geheimnisvollen Zivilisation befassen.

Der erste offizielle Pharao, bekannt als Menes-Narmer, trat 3000 v. Chr. in Erscheinung, doch die alten Ägypter betrachteten ihre Zivilisation als ein Erbe, das direkt von göttlichen Wesen stammte, die bereits Tausende von Jahren vor den bekannten Pharaonendynastien in Ägypten gelebt hatten. Der Turiner Papyrus oder Königskanon, der in Hieroglyphen verfasst ist und aus der Zeit von Ramses II. stammt, enthält eine Liste aller Pharaonen, die über das Land Ägypten herrschten.

Andere antike Quellen berichten von einer Götterdynastie, deren Mitglieder jeweils mehrere hundert Jahre lang regierten, insgesamt 23.200 Jahre, gefolgt von einer Liste der „Shemsu Hor“, den sogenannten „Anhängern des Horus“, die 13.400 Jahre lang regierten. Sie waren die Begründer der pharaonischen Dynastien, in deren Zeit eine bemerkenswerte Zivilisation in ihrer ganzen Pracht erblühte, und Erbauer großer Tempel, die bis heute erhalten sind.

Und was ist von Göttern wie Ptah zu sagen, der bei den Ägyptern gemäß der memphitischen Kosmogonie als schöpferischer Demiurg gilt? Er war der Gatte der Göttin Sekhmet und der Vater von Nefertum. Aufgrund seiner Fähigkeit, Materie zu erschaffen und zu verwandeln, galt er als Gott der Magie und der Alchemie.

Und Thoth, der Gott der Weisheit und des Wissens und Sohn des Sonnengottes Ra, ist auch seit Urzeiten eng mit der Schöpfung verbunden. Ebenso sticht in den Schöpfungsmythen eine Göttin besonders hervor: Maat. Die Geburt von Maat ermöglichte es, dass das Universum harmonisch funktionierte.

Sie alle und viele andere trugen dazu bei, eine Zivilisation zu schaffen, deren große Errungenschaften und Erkenntnisse, die für ihre Zeit sehr fortschrittlich waren, noch heute unsere Bewunderung und unser Staunen wecken und uns dazu einladen, weiter zu forschen und nach Antworten zu suchen.